Food Trends aus dem Jahr 2016

Acai Bowls, Pulled Pork, Fermentation… wir blicken zurück auf einige Food Trends aus dem letzten Jahr.

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Acai Bowls: das gesunde Frühstück

An der Acai Bowl führte 2016 kein Weg vorbei – das farbenfrohe Püree aus Acai-Pulver und gefrorenen Himbeeren, Bananen oder Mangos mit allerhand kreativer Toppings avancierte sogar zum Instagram Star.
Die Grundlage der Acai Bowl ist die Acai-Beere, die vor allem in Lateinamerika wächst und in Brasilien seit Jahrhunderten ein beliebtes Nahrungsmittel ist. Ihren Ruhm verdanken die Beeren übrigens ihrem hohen Gehalt an Antioxidantien. Bei der Kreation einer Acai Bowl ist nahezu alles erlaubt – je nach Jahreszeit können so immer wieder neue köstliche Varianten mit saisonalen Früchten, Beeren und Nüssen kreiert werden. Mit etwas Mandel-, Soja- oder Kokosmilch erhalten Sie eine flüssigere Acai-Basis, Soja-Joghurt macht die Masse schön cremig. Für uns steht fest: Wir werden den Mixer auch 2017 wieder anschmeißen!

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Pulled Pork: gerupftes Schwein im Brötchen

Die Zubereitung von Pulled Pork gilt bei vielen als die Königsdisziplin des Barbecues, seine Zubereitung wird zelebriert und die lange Garzeit von 10 bis 15 Stunden bei niedrigerer Temperatur für den Genuss des zarten Fleisches gern in Kauf genommen.
Was 2015 begann ist im letzten Jahr endgültig auch in Deutschland angekommen. Pulled Pork war auf Food Truck Markets und in Burger Brätereien allgegenwärtig. Für das aus den USA stammende Trend-Fleisch sind Schweineschulter (mit Knochen) oder Schweinenacken die Teile der Wahl. Serviert wird das marinierte, im Smoker gegarte und anschließend gezupfte Fleisch mit Krautsalat im Brötchen.

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Fermentation

Was bis vor kurzem allenfalls in Omas Vorratskammer zu finden war, hat 2016 verstärkt Einzug in die Gastronomie und Foodie-Küchen gehalten: fermentierte Lebensmittel. Wer bei Fermentation nun noch an Sauerkraut denkt, liegt zwar nicht falsch, unterschätzt aber das Potenzial von fermentiertem Obst, Gemüse & Co.
Kimchi, schwarzer Knoblauch, fermentierter Ingwer, Salzzitronen oder Dill-Gurken schmecken nicht nur lecker, sie sind auch gesund. Das rohe fermentierte Gemüse enthält Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelementen und liefert außerdem Bakterienkulturen. Diese sorgen für eine gesunde Darmflora und stärken die Abwehrkräfte. Und das Beste: alles was man dafür braucht ist frisches Gemüse oder Obst, ein Einmachglas, Wasser, Salz und Zeit.

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Freakshakes: bunte Kunstwerke

Ein Milchshake, garniert mit Streuseln, Donuts, Schokoriegeln, Marshmallows, Brownies und allen erdenklichen Leckereien – fertig ist der Freakshake. Das aus Australien stammende Trendgetränk ist eine monströse Mischung aus Shake und Dessert und hat seine Berühmtheit – wie die meisten Food Trends – den sozialen Netzwerken zu verdanken.
Freakshakes sind bunt, groß, extrem süß und definitiv nichts für Freunde der schlanken Linie. Sie sind schon eher kleine Kunstwerke als Milchshakes und überwältigen mit ihrer Größe. Wir finden: Optisch machen die Freakshakes was her und sind ein wahrgewordener Kindheitstraum, der alle Süßigkeiten vereint. Aber mal ehrlich, hat schon irgendjemand tatsächlich einen verspeist?